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24.01.2015, 11:00 Uhr
Neujahrsempfang
Obwohl die Wetterverhältnisse katastrophal waren konnte Bezirksbürgermeister und Organisator Henk van Benthem viele Gäste im im Saal des Bezirksrathauses begrüßen, darunter zahlreiche Vertreter der Bürgervereine und aus der Politik, mit einer Überraschung, er präsentierte dem Opernsänger Norbert Conrads, der mit seinen leisen Kölschen Liedern für große Emotionen sorgte und hervorragend auf den Vormittag einstimmte.
 Im Anschluss holte Walter Reinarz, Vorsitzender des CDU-Stadtbezirks Porz, die Besucher wieder in die Realität zurück. Dabei stellte er der Kölner Verwaltung kein Ruhmesblatt aus, im Gegenteil. Er zeigte an vielen Beispielen, wie die Verwaltung den Stadtbezirk Porz vernachlässigt, dabei ist die Wiederbelebung der Porzer Innenstadt mit der Hertie-Immobilie beileibe nicht die einzige Baustelle. Auch die Ufertreppe gegenüber dem Rathaus wird nicht fristgerecht fertig, ja man stellte jetzt sogar fest, dass die gesamte obere Ufermauer nicht mehr sicher ist. Aber es sind nicht nur die großen Themen, auch im Bereich der vielen kleinen Probleme und Sorgen wird seitens der Verwaltung zu wenig getan. In seiner Ansprache stimmte van Benthem dem Gesagten voll zu, zog aber einen außergewöhnlichen, aber sehr zutreffenden Vergleich. "Es mag ihnen vielleicht seltsam vorkommen, wenn man Porz mit dem 1. FC Köln vergeicht, aber die Parallelen sind unübersehbar" Dazu muss man aber in die 60er, 70er Jahre zurückblicken. Damals zählte der 1. FC Köln zur Cremé des deutschen und internationalen Fußballs und Porz war eine junge, dynamische Stadt mit einer tollen Infra-Struktur. Zurück zum FC, Mitte der 80er Jahre kam ein neues Präsidium, der Klub kam ins Schlingern und machte immer mehr Fehler, nur die Fans blieben ihrer großen Liebe treu. Und was war mit Porz? Hier schlug das Schicksal schon am 01.01.1975 zu, denn an diesem Tag verlor die Stadt Porz ihre Stadtrechte und wurde zu einem Stadtbezirk von der neuen Millionen-Stadt Köln. Ihre Geschicke wurden von der Stadtverwaltung bestimmt, was bis zum heutigen Tag, leider viel zu wenig Positives hervorbrachte, aber auch hier waren die Porzer nach wie vor stolz auf ihr "gallisches Dorf". Es dauerte bis zum Ende der 90er Jahr, bis der FC wieder in die Spur zurückfand und von der Klasse vergangener Zeiten war man noch weit entfernt. In Porz wurde Horst Krämer 1999 Bezirksbürgermeister und der hatte eine menge guter Ideen. Dank seinem Einsatz, der auch oft belächelt wurde, ging es in Porz wieder aufwärts. Aber in beiden Fällen zogen nach diesem Zwischenhoch auch wieder dunklere Wolken auf, der FC wurde zu einer Fahrstuhl-Mannschaft und auch in Porz stellte man mehr Stillstand als Bewegung fest. Auch die Erklärung zur Chefsache hat keinem der beiden geholfen, erst der erneute Führungswechsel brachte wieder Bewegung in die Geschichte der Beteiligten. Heute ist der FC wieder erstklassig und steht am Anfang einer positiven Entwicklung, auch in Porz ist seit dem Sommer letzten Jahres eine neue Mannschaft bereit, mit der ich den FC-Erfolg gerne auch in Porz erleben möchte, wovon ich übrigens überzeugt bin. Aber das gelingt nur mit Ihrer Unterstützung, um die ich heute bitte". Dann trat Bernd Streitberger, ehemaliger Stadtentwicklungsdezernent und heutiger Geschäftsführer der Gesellschaft "Moderne Stadt", die mit der Machbarkeitsstudie in Sachen Innenstadt-Belebung beauftragt wurde, ans Mikrofon. Wer jetzt darauf hoffte einige Einzelheiten in dieser Sache zu erfahren, sah sich wenig später ziemlich enttäuscht. Streitberger erklärte im Wesentlichen welche Inhalte eine solche Machbarkeitsstudie habe, wollte aber aus Loyalitätsgründen gegenüber seinem Auftraggeber, keine Details vorwegnehmen. Die Machbarkeitsstudie sollte eigentlich in diesen Tagen fertig auf dem Tisch liegen, aber Streitberger bat noch um etwas Geduld, damit die Studie noch mit Bildern zum besseren Verständnis ergänzt werden kann. Angeschlossen wurde der Empfang mit dem Besuch des Porzer Dreigestirns und den Rezaghusaren. Es war ein guter Erfolgreicher Neujahrsempfang so der Organisator Henk van Benthem



in Erwartung der Gäste



mit dem Bundestagsabgeordneten Karsten Möring



Ansprache und Begrüßung des Bezirksbürgermeisters Henk van Benthem



Norbert Conrads  Kölsche Lieder mit Opernstimme:
Einfach toll



Ansprache des CDU-Vorsitzenden Walter Reinarz



Danke an Norbert Conrads zusammen mit CDU-Chef Bernd Petelkau



Rede von Bernd Streitberger zu Porz Mitte



Der Dank an Berend Streitberger von der CDU Porz



mit einem kleinen Präsent



Besuch des Dreigestirn





mit den Rezaghusaren



mit den dazugehörende Orden

Für die Bilder bedankt sich die Porzer CDU bei Friedel Paffrath

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